Da bin ich!

Habe lange mit mir gerungen, ob ich lieber einen Psychoonkologen aufsuchen, oder lieber nen eigenen Blog erstellen sollte. Habe mich gegen den Psychodoc entschieden!

Warum ich nen Blog mach:

  • Ich kann hier an meinem Schreibtisch sitzen, ohne mir irgend nen Stress zu machen.
  • Ich habe Follower, die mir freiwillig zuhören, oder meinen Scheiß lesen und nicht nur wegen der Kohle.
  • Ich muss mich nicht an vorgegebene Zeiten halten. Bin ein sehr spontaner Mensch, der nicht gerne plant.
  • Ich kann, falls ich es irgendwann mal checke, meine Fotos nach bearbeiten. Im wahren Leben sehe ich auch schon mal kacke aus.
  • Weil ich das zehn Fingerschreiben schon fast verlernt habe.

Aber auch:

  • Weil Krebs ein Thema ist, was jeden etwas angeht! Jährlich erkranken knapp eine halbe Million Menschen deutschlandweit an Krebs. Tendenz steigend! Das ist wirklich erschreckend! Es gibt kaum jemanden, der nicht mindestens einen Krebskranken in der Familie hat/hatte.
  • weil ich euch zeigen will, wie man mit einem metastisierten Krebs trotzdem noch die schönen Dinge im Leben genießen kann.
  • Weil ich anderen Krebskranken Mut machen will!

Ach.. und natürlich, weil ich irgendwann mal den Krebsnobelpreis verliehen bekommen möchte!! 😉

Was ich gerne mit euch teilen möchte:

Kann ich leider noch nicht so wirlich sagen. Wahrscheinlich das, wonach mir gerade ist. Ich werde mich nicht festlegen, was ich so veröffentliche. Es wird sich auf jeden Fall nicht alles nur um meine Behandlung, Arztbesuche und Ernährung drehen. Sondern auch um Gefühle, Leben und Tod, Freundschaft, Familie.. einfach alles, was mich so beschäftig.

Was ich nicht tun werde:

  • Ständig doofe Selfies hochladen, die eh immer alle gleich aussehen.
  • Mich verpflichtet fühlen, in regelmäßigen Abständen etwas zu posten. Ich tue das nur, wenn mir danach ist.

Ich werde versuchen so authentisch wie möglich zu sein. Ich habe meist einen sehr lockeren Umgangston. Kann sein, dass das nicht jedem so taugt.

Ich werde über ernste und auch lustige Dinge gleichermaßen schreiben, da ein Leben auch nicht nur aus schwarz und weiß besteht.

Mein Leben ist bunt!

Auch, wenn ich´s die letzen 1,5 Jahre echt nicht lustig fand.

6 Kommentare zu „Da bin ich!

  1. Hallo liebe Autorin,
    Hallo liebe Leser!

    2003 drückte ein Prof. der Uniklinik Leipzig meiner Mutter nach einer Rezidivdiagnose ne Packung Tamoxifen in die Hand, mit den Worten: „Wir können nichts mehr für sie tun“! …hätte sie das damals so hingenommen, würde sie jetzt nicht gesund neben mir sitzen!
    Wir haben die Hoffnung damals nicht aufgegeben, Zweitmeinung, erst stationäre Therapie, danach ambulant…
    2006 dann die operative Tumorentfernung in Heliosklinik Borna, (Uni Dresden wollte nicht ran, wegen komplizierter Tumorlage im Abdomen).
    Derzeit nur noch halbjährliche Blutkontrollen…

    Ich wünsche euch allen viel Gesundheit….Kraft und Glück, zum richtigen Zeitpunkt auch die richtigen Entscheidungen, Ärzte/Menschen* zu treffen…

    *p.s.: kann auch ne ‚Hexe‘ dabei sein, denn wer heilt, hat Recht!

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo, lieber Ronny! ✌🏽
      Entschuldige bitte die späte Antwort. Ich befasse mich erst jetzt so wirklich mit meinem Blog. Hatte hier einige Nachrichten übersehen.😬
      Es freut mich sehr für deine Mutter und alle, die sie lieb haben, dass sie es geschafft hat.💜 Hat sie Tamoxifen dann überhaupt genommen? Ich habe Tamoxifen fünf Jahre lang bekommen, in Verbindung mit Trenantone. Je länger die Therapie ging, desto mehr Nebenwirkungen bekam ich. Aufgrund der Nebenwirkungen bekam ich immer mehr Medikamente. Am Ende fühlte ich mich wirklich krank. Ich bekam jahrelang Tabletten gegen Parkinson, von denen es mir dann so richtig schlecht ging. Dabei brauchte ich eigentlich nur etwas gegen diese krassen Schweißausbrüche. Ach, war noch so viel mehr. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass mich das alles wirklich krank macht. Ich habe früher all meinen Ärzten blind vertraut. Das mache ich nicht mehr. Tamoxifen soll den Östrogen-Spiegel senken. Ich habe mich mittlerweile intensiv damit befasst und es gibt Möglichkeiten, Hormone auf natürliche Art zu regulieren. Ich habe natürlich keine Garantie für irgendetwas. Aber momentan läuft alles super und ich glaube daran, dass ich es schaffen kann. Ich bin in Stadium 4. Die Metastasen wurden nicht mal gezählt, so viele waren das.
      Aber, ich glaube an Wunder! 🍀
      Und ich wäre verdammt gerne eine Hexe oder eine Fee! 🧚🏻‍♀️

      Vielen Dank und deiner Mutter weiterhin alles Gute! 💜

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      1. Ich bin so froh über Deine guten Blutwerte,mach weiter so tapfere kleine biene Maja ! ! ! bis morgen micha

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