Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen

Manchmal schnappt man irgendwie, irgendwo, irgendwann mal ein Zitat auf, was einen dann ein Leben lang begleitet. Und genauso ist das mit der Aussage von Forest Gumps Mama.

Ich wurde in meinem Leben schon so oft mit krassen Ereignissen komfrontiert. Ich nehme mir irgend etwas vor und dann kommt es doch ganz anders als geplant. Jedes mal, wenn ich etwas anpacke, geht wieder was schief und ich muss meine Pläne canceln.

Objektiv betrachtet, ist mein Leben eigentlich ein riesiger Scherbenhaufen, mehr nicht.

Doch durch eine Krankheit wie ich sie habe, wird einem so einiges bewusst. Man macht sich so viele Gedanken, über das Leben, was danach kommt, was davor war, wer wir sind und was wir hier in diesem Leben eigentlich tun oder besser gesagt, tun sollten. Eigentlich ist das alles total spannend, nur oft sind wir von dem stressigen Alltag in unserer Leistungsgesellschaft total abgelenkt, so dass wir uns über die eigentlich wichtigen Fragen des Lebens kaum wirklich Gedanken machen.

Ich bin mir sicher, dass jeder in seinem Leben eine spezielle Aufgabe hat, einen Seelenplan. Wir bekommen gewisse Lernaufgaben im Leben und entweder wir checken, in welche Richtung es gehen soll oder eben nicht. Dann müssen wir alles wiederholen, wie in der Schule. Alles andere macht für mich keinen Sinn. Bei mir ist es so, dass ich ständig auf Umwegen unterwegs war, ohne wirkliches Ziel und ohne wirklichen Plan.

Jeder von uns ist auf einem anderen Weg. Wir sollten uns nicht ständig vergleichen, sondern unser Leben einfach akzeptieren, wie es eben ist. Ich habe mich auch gefragt, warum mir so schlimme Dinge passieren müssen, wobei es doch vielen anderen so gut geht, oft auch Menschen, die sehr viel schlechtes getan haben. Ich weiß aber mittlerweile, dass wir gar nicht sagen können, wem es wirklich besser oder auch schlechter geht, als uns selbst. Keiner von uns kann in den anderen hineinsehen. Viele haben nach außen hin ein schönes, geregeltes Leben, sind finanziell abgesichert und leben in einer scheinbar glücklichen Beziehung. Wie es in der Seele dieser Menschen aussieht, weiß man trotzdem nicht. Ich bin mir sicher, dass es vielen scheinbar gesunden Menschen mental um einiges schlechter geht, als mir. Wir wissen einfach nicht wie andere denken und wie sie fühlen. Wir gehen immer nur von uns selbst aus und erwarten dann, dass andere genauso ticken sollen wie wir selbst. Das ist aber nicht der Fall. Das geht auch gar nicht. Es gibt so viele Dinge, die einen im Leben prägen und darüber hinaus haben wir auch gewisse Eigenschaften und Fähigkeiten mit in dieses Leben hineingebracht.

Aus dem was wir haben, müssen wir jetzt das beste herausholen. Für mich ist das Ganze wie ein Spiel. Wir gehen in eine Richtung und irgendwann geht es nicht mehr weiter. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass dann direkt Endstation ist, sondern eher, dass man vielleicht doch einen anderen Weg gehen sollte. Das Leben ist eine ständige Entwicklung, nichts bleibt wie es ist und nichts ist, wie es war und das für keinen von uns.

Fakt ist, dass wir egal wie unser Leben verlaufen wird, immer die Möglichkeit haben, unser Leben zu reflektieren. Und oft fällt uns auf, dass wir vielleicht gar nicht so leben, wie wir das eigentlich wollen oder wie es uns gut tun würde.

Das können wir aber ändern. Das heißt nicht, dass wir uns viel vornehmen sollten, was wir alles noch tun wollen oder müssen. Nein! Wir sollten uns nur in der Gegenwart schöne Momente schaffen. Die Vergangenheit ist bereits vergangen und wir können daran nichts ändern. Was später einmal passiert, wissen wir nicht. Wir wissen nicht mal, wie lange wir überhaupt leben, keiner von uns.

Ich weiß, dass ich dieses ganze Chaos in meinem Leben gebraucht habe, um mir klar darüber zu werden, wer ich eigentlich bin. Und manchmal steckt in einem schrägen, speziellen und überaus chaotischen Menschen, dann doch mehr, als man eigentlich vermuten würde.

Viele Wege führen ans Ziel und ich gehe einen davon.

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß eben nie, was man bekommt.

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Ich mach mich krass!

Wie man weiß, schaden diese ganzen Krebstherapien unter anderem der Muskulatur. Es gibt aber Möglichkeiten, alles wieder zu stabilisieren. Ich unterstütze meinen Körper unter anderem mit viel Magnesium. Ich nehme es in Pillen, Magnesiumsole und Magnesiumbäder.

Glukosamin ist auch sehr wichtig für Gelenke, Knorpel usw.. Man kann sich das entweder in Pillenform holen oder einfach durch Bewegung. Da ich sowieso schon täglich sehr viele Vitaminpillen nehme, habe ich mich für den Sport entschieden. Abgesehen davon, tanke ich dabei teilweise noch Vitamin D und gute Luft.

Auf einen Sport festgelegt habe ich mich noch nicht. Ich bin noch dabei, einiges auszuprobieren. Momentan fahre ich aber viel Fahrrad, mache Yoga, Pilates und tanze. Mir macht so einiges Spaß und ich suche momentan noch nach einem geeigneten Kampfsport für mich.

Manche Menschen meinen, ich wäre zu dünn und es wäre nicht gesund, so schlank zu sein wie ich. Das kann ich aber ganz klar widerlegen. Ich habe momentan sehr guten Appetit. Ich nehme bewusst nicht zu, weil ich mich gesund ernähre und mich viel bewege. Abgesehen davon hatte ich schon immer einen sehr guten Stoffwechsel. Ich hatte zwischenzeitlich nur durch dieses ganze Kortison und Antihormone eine Zeit lang mehr auf den Rippen.

Ich werde das alles bis auf weiteres so beibehalten und ich werde mich so viel bewegen wie möglich. Ich habe eine Kack-Metastase in der Hüfte und wenn diese wachsen sollte, werde ich irgendwann nicht mehr laufen können. Und da ich mit meinen 36 Jahren noch so vieles vor habe, werde ich so gut es geht, dagegen steuern.

Ich habe alles schon durchlaufen, Chemotherapie, Bestrahlungen und Antihormon-Therapien und ich bin total dankbar dafür, dass mein Körper noch so gut funktioniert, nach dieser ganzen Kacke.

Das einzige, wovor ich wirklich Angst habe, ist dass ich irgendwann noch zum Hulk werde!💪😂

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Die schattenseiten der Chemo

Dieses Wochenende hatte ich mir so vieles vorgenommen. Eigentlich wollte ich mit einen lieben, krebskranken Freund Günther nach Coburg aufs Sambafestival fahren.

Günther hat Magenkrebs mit Metastasen in der Lunge und Leber. Leider sieht es bei ihm gar nicht gut aus. Es gibt für ihn nur noch eine einzige Chemotherapie. Das ist die letzte Option, die er hat. Alle anderen schulmedizinischen Therapien schlagen nicht mehr an. Er hat mit der Chemo begonnen, obwohl ihn die vorherigen Therapien schon total fertig gemacht haben. Leider geht es ihm total schlecht damit. Er hat sehr starke Nebenwirkungen und ist die letzten Monate kaum noch aus dem Haus gegangen. Darum dachte ich mir, er muss auf jeden Fall mal was schönes erleben, damit er nicht noch depressiver wird. Ich plante also, mit ihm wenigstens für nen Tag nach Coburg zu fahren.

Zwei Tage vor unserem geplanten Trip setzte er also die Chemo ab, weil er wusste, dass es ihm sonst zu schlecht gehen würde, um das Festival genießen zu können. Er freute sich total auf das Event. Einen Abend zuvor hatte ich noch mit ihm telefoniert und es ging ihm einigermaßen gut.

Doch die darauffolgende Nacht war schrecklich für ihn. Er hatte mal wieder Schmerzen ohne Ende und verbrachte die halbe Nacht auf der Toilette. Darum fiel unser Trip leider ins Wasser.

Er hat die Chemo jetzt komplett abgesetzt. Er will nicht mehr. Er kämpft seit über fünf Jahren und hat seine Frau bereits an Magenkrebs verloren. Er will endlich wieder etwas Lebensqualität, anstatt sich ständig nur herumzuquälen.

Ja, dieser Kack-Krebs ist nicht lustig. Es ist schwer, etwas zu planen, wenn man Krebs hat, weil der gesundheitliche Zustand oft sehr schwankend ist. Ich kenne das alles. Habe ja selbst schon so einiges hinter mir. Ich hoffe, dass wir es noch hinbekommen, mal irgendetwas zu unternehmen, an das er sich gerne erinnert. Er will am liebsten nochmal auf ein Rockkonzert. Er ist nicht mehr der Jüngste und ziemlich krank, aber ich denke, das bekommen wir hin.

Mein Wochenende war trotzdem schön! Samstag war ich mit dem Fahrrad am See, das war wie immer super und heute war ich mit der Familie lecker essen. Man muss nicht immer weit weg fahren, um es sich gut gehen zu lassen.

Und mit Günther hab ich noch einiges vor..

Wenn alles gut läuft, werd ich mit ihm für ne Woche nach Ungarn fahren.

Ich will nicht überleben. Ich will leben und das bis zum letzten Atemzug.

#brustkrebs #magenkrebs #metastisierterkrebs #krebskrankeontour #dieschattenseitenderchemo

Lebensqualität

Ich wurde schon gefragt, was mein Leben jetzt eigentlich noch lebenswert macht. Jetzt, wo ich so sehr auf meine Ernährung achte, nicht mehr rauche, keinen Kaffee trinke, keinen Alkohol und eigentlich totkrank bin.

Einfach mal raus an den See fahren, im Wald wandern gehen oder einfach ein Picknick bei mir im Garten. Das alles sind Dinge über die ich mich jedes mal so wahnsinnig freue, vor allem wenn ich liebe, positive Menschen dabei habe. Ich würde eine Bootsfahrt, ein Campingwochenende oder eine Fastenwanderung immer einem oberflächlichen, stressigen Shoppingtrip oder Kosmetikstudio vorziehen. 🙂

Von mir aus könnte es das ganze Jahr über diese Temperaturen haben. ☀ Dann würde ich mich aber wahrscheinlich kaum noch zu Hause aufhalten. Es ist zwar jede Jahreszeit irgendwie toll, aber den Sommer lieb ich immer noch am meisten. 💜 Dieses Jahr hab ich noch so vieles vor. Das was mich aber immer mehr fasziniert ist die Natur die Sonne, gute Luft und Bewegung. Da muss man manchmal erst krank werden, um zu sehen, wie schön das alles ist.🌻

Heute habe ich das erste mal seit langem wieder ein Rad geschlagen. Eine meiner süßen Nichten war mir dabei behilflich. Von meiner Metastase in der Hüfte merke ich nichts. Und so lange das so ist, werde ich weiter herum springen und genau das tun, wonach mir gerade ist. 😉☀

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Einfach mal danke sagen

Es gibt viele Möglichkeiten, mit Konflikten umzugehen. Ich dachte immer, ich komme sehr gut klar mit allem negativem was so in meinem Leben passiert. In der Regel blende ich Probleme oft aus, damit ich nicht komplett durchdrehe. Manchmal kommt aber so vieles zusammen, dass ich am liebsten auswandern würde und das so schnell wie möglich.

Eigentlich wünsche ich mir nur, dass ich endlich alles so geregelt bekomme, dass ich mich nur noch auf mich und meine Krankheit konzentrieren kann. Aber irgendwie bekomme ich das nicht so ganz hin.

Ich habe seit meiner erneuten Krebserkrankung, die letztes Jahr diagnostiziert wurde Krankengeld bezogen. Irgendwie ist mir aber die letzten Monate schon aufgefallen, dass es auf meinem Konto ziemlich mau aussieht. Ich habe meine Kontoauszüge nicht wirklich kontrolliert und dachte einfach, da wird wahrscheinlich wieder viel abgebucht worden sein. Doch dann fiel mir auf, dass ich für Mai gar kein Krankengeld bekommen habe. Als ich bei einem Sachbearbeiter meiner Krankenkasse nachfragte, was da los sei, wurde mir mitgeteilt, dass mein netter Ex-Chef mich bereits Anfang Februar abgemeldet hat. Er hat also keine Kassenbeiträge mehr für mich gezahlt.

Natürlich schrieb ich meinen ehemaligen Chef direkt an, um die Sache zu klären. Es ist aber sehr schwierig, wenn man mit einem Menschen diskutieren muss, der den Intelekt eines Kindergartenkindes hat. Sein Argument ist nach wie vor: „Du hast uns doch letztes Jahr verlassen“! Damit meint er, dass ich mich krankschreiben lassen habe, nach meiner Todesdiagnose.

Insgesamt erhalte ich seit Februar kein Krankengeld mehr. Was mir noch mehr Sorgen bereitet, ist mein Versicherungsschutz. Wenn ich nicht krankenversichert bin, hat das für mich mit meiner Diagnose krasse Konsequenzen. Nachdem ich es ihm Anfang Juni mitgeteilt habe, dass diese Kündigung sehr wichtig für mich ist, bekam ich vor zwei Tagen endlich Post von ihm. Nur leider hat er sich da etwas mit dem Datum vertan. Netterweise hat er mich in diesem Schreiben auch daran erinnert, mich umgehend arbeitslos zu melden, damit keine Lücken entstehen. Das ist echt ein Witz, mit so etwas vorzulegen, nachdem man mich bereits fünf Monate zuvor bei der Krankenkasse abgemeldet hat. Und wenn ich keinen Druck gemacht hätte, hätte ich niemals eine Kündigung bekommen.

Natürlich habe ich mich heute damit beim Arbeitsamt gemeldet. Es wird jetzt ein richtiger Kampf, rückwirkend etwas geltend zu machen. Aber ich habe nette Sachbearbeiter und hoffe natürlich, dass das Arbeitsamt erst mal einspringt und mir vor allem meine Kassenbeiträge übernimmt. Wahrscheinlich werde ich jetzt doch nicht drum rum kommen, Rente zu beantragen und das mit 36.

Bin zwar sehr angepisst deswegen, aber auf der anderen Seite danke ich meinem Ex-Chef dafür, dass er mich entlassen hat und dass ich seine unsympatische Visage nicht mehr ertragen muss. Ich danke ihm auch dafür, dass er mich so nett darauf aufmerksam gemacht hat, dass mit mir etwas nicht stimmt, einen Tag vor meiner Metastasen-Diagnose. Er war wie jeden Abend ziemlich betrunken und fragte mich, was mit mir los sei. Ich würde immer dürrer werden und würde schon aussehen wie ein Junkie. Ja, genau so sieht man aus, wenn man einen total verkrebsten Körper hat und arbeitet wie ne Bekloppte. Wenn man ständig für Kollegen einspringen soll, die einfach nur simulieren und sich ne Woche Urlaub in nem schönen Hotel gönnen, während ich Doppelschichten schiebe, ohne Ende. Ich danke ihm auch dafür, dass er mich ständig zu Hause gestalkt hat, als ich nach 3,5 Jahren das erste mal krankgeschrieben war, weil ich eine krasse Darminfektion hatte und 40 Grad Fieber. Die ich übrigens nur hatte, weil mein netter Ex-Arbeitgeber meine ungarischen Sklavenkollegen ständig krank arbeiten lässt, bzw sie dazu drängt oder zwingt. Den ersten Tag, den ich zu Hause im Bett und auf der Schüssel verbrachte, musste ich mich ständig rechtfertigen, wann ich denn wieder in den Kack-Laden komme. Das war etwa zwei Monate vor meiner Diagnose.

Einen Tag nach meiner Diagnose, brachte ich ihm meine Krankmeldung vorbei. Meine Diagnose hatte ich ihm bereits telefonisch mitgeteilt. Als ich ankam, bot er mir erst mal eine Zigarette an. Ich meinte:“Du weißt schon, dass meine Lunge voller Metastasen ist, oder“? Und er erwiderte in seinem Suff: „Dann ist es doch jetzt eh schon egal“! Dann folgte nur noch ein dummes Lachen seinerseits. Auch dafür danke ich ihm.

Ich danke ihm für den ganzen Scheiß, den er gebracht hat. Diese ganze Kacke zeigt mir nämlich wieder einmal mehr, wie ich niemals sein will!

Ich wünsche ihm nichts schlechtes. Er kann sich von mir aus noch einen Porsche, ne neue Immobile oder sonst nen Scheiß kaufen und damit prahlen, was er alles erreicht hat. Ich messe meinen Erfolg anders.

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Mein Garten

Ich bin ein Mensch, der Hausarbeit hasst und die Arbeit im Garten liebt. Und endlich geht´s mir wieder so gut, dass ich selbst aktiv sein kann. Letzes Jahr hat mir mein Bruder bereits ein Hochbeet gebaut und diesen Sommer habe ich selbst mit richtigen Beeten nachgelegt. In meinem Garten wächsen jetzt Tomaten, Karotten, Kürbis, Zuchini, Paprika, Kräuter und eine Knolle namens Topinambur, die ich vor einem Jahr noch nicht mal kannte.

Für diejenigen, die noch nichts davon gehört haben:

Topinambur ist ein Wurzelgemüse, das auch als Erdapfel, Erdbirne, Erdartischocke, Jerusalem-Artischocke, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle oder Erdtrüffel bezeichnet wird. Diese Knolle wird immer beliebter, denn sie liefert uns wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente, Balaststoffe, Antioxidanzien und sekundären Pflanzenstoffen. Topinambur ist sehr ballaststoffreich und hat dadurch eine prebiotische Wirkung auf den Darm, der ja zum großen Teil für unser Immunsystem verantwortlich ist.

Es war schon etwas anstrengend, weil ich die Beete neu anlegen musste. Ich habe also die Wiese komplett umgegraben und unzählige Steine, Wurzeln und Unkraut herausgefuselt. Trotz der Anstrengung fand ich es aber total schön, weil die Luft so gut roch und ich gleichzeitig Vitamin D tanken konnte.

Salat und Süßlupinen will ich auf jeden Fall noch anpflanzen. Eigentlich wollte ich das bereits vor sechs Wochen tun. Naja, in meinem Alter und bei meinem momentanen Cannabiskonsum muss man eben mal Abstriche machen.

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Einfach mal raus! 🍀

Ich habe mir sehr viele Gedanken über mein Leben und das Leben allgemein gemacht. Genau das hat mich auch dazu bewegt, andere Wege zu gehen, meine Sichtweisen zu überdenken und mein Leben komplett umzuklempeln.

Dalai Lama sagt: WENN DU EIN PROBLEM HAST, VERSUCHE ES ZU LÖSEN UND WENN DU ES NICHT LÖSEN KANNST, DANN VERSUCHE KEIN PROBLEM DARAUS ZU MACHEN!

Und so mache ich das auch. Zumindest geb ich immer mein bestes. Und, wenn es mal nicht mehr klappt, weil viele Dinge zusammen kommen muss ich einfach raus! Ich überlege, was mir gut tut und das tue ich dann auch!

Heute bzw gestern war so ein Tag! Hab meinen Sohn kurzerhand zu meiner Mutter verfrachtet und bin raus in den Frankenwald gefahren. Hab hier auf dem Bauernhof eines sehr lieben Freundes mit den Kätzchen gespielt, den Esel und das Pony gestreichelt und die Landluft genossen. Das tut mir gerade so gut. Gerade ich wollte in meinem Leben immer nur Aktion und jetzt genieße ich die Stille! So eine Krankheit hat also auch was positives. Endlich nehme ich mir Zeit für mich selbst.

Am Abend haben wir ganz entspannt wieder heilendes Öl hergestellt. Aber das kennt ihr ja schon.

Wie man weiß, kommt nach der Arbeit das Vergnügen und darum haben wir spontan entschlossen, unter freiem Himmel zu schlafen. Wir liegen also gerade auf ner Matratze, direkt zwischen zwei Hanffeldern am Lagerfeuer und es ist so schön. Ich schaue direkt wieder in den wundervollen Sternenhimmel, über mir, sobald ich mit dem Beitrag hier fertig bin. 😉 Und heute ist er besonders schön, ganz dunkelblau, mit extrem vielen kleinen und größeren, funkelnden Sternen. Diese Luft riecht so gut nach einer Mischung aus Hanf, Patchouli und Cannabis. Ich tue das, wonach mir gerade ist und mir geht’s gut dabei. Eine Palliativstation brauch ich nicht, obwohl ich schon vor 15 Monaten dort hin verlegt werden sollte. Ich lebe mein Leben und mach mich nicht damit verrückt, was evtl alles kommen könnte. Es kommt alles so, wie es kommen soll. Gerade geht’s mir so richtig gut.

Das Sonnenwendfeuer brennt so schön, aber nimmer lang. Es bleibt der schönste Wiesenklang. 🌱🌻🌲;)

 

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