Meine Diagnose

08/2005          ED high-grade DCIS Mamma links

Carzinoma in Situ

Größe 3 + Ränder 2 + Grad 3 +Alter 3 = 11

Es war ein Zufallsbefund. Ich hatte einen ziemlich großes Fribroadenom (gutartiger Knoten) in der rechten Brust.

Es folgten zwei brusterhaltende Operationen und drei Monate Bestrahlungen.

Die behandelnden Ärzte meinten, ich hätte eine 98% Heilungschance.

Nachdem dem Radiologen bei der Nachsorge ein halbes Jahr später ein gravierender Fehler unterlaufen ist, verging ein weiteres halbes Jahr, in dem der Krebs wieder wachsen konnte.

01/2007           TNM-Stadium: pT1b pNX L0 VO MX Stadium 1

R-Klassifikation: RDCISX RX

Ein 0,7 cm großes hochdifferenziertes, invasives, duktales Mammakarzinom, sowie ein 0,5 cm großer Herd eines insgesamt high-grade-DCIS in der linken Brust.

Es folgte:

-Chemotherapie mit 4 Zyklen EC/4 Zyklen Taxol

-Ablatio beidseits und Rekonstruktion mit Eigengewebe (12 weitere Operationen)

-5 Jahre Antihormontherapie mit Tamoxifen und Trenantone

Ein Gentest wurde durchgeführt. Es liegt keine BRCA1/BRCA2 Mutation vor.

Dann galt ich als geheilt. Ich erholte mich von der Antihormon Therapie, die schon einige Nebenwirkungen hatte. Wenn auch nicht annähernd so wie eine Chemotherapie.

03/2017            HER2/1+negativ

pleurale und pulmonale Metastisierung

Metastasen in der Lunge bis zu 1.5 cm groß

Metastasen im Lungenfell bis zu 4,8 cm groß

Eine erkennbare Metastase im Becken

Die Metastasen in der Lunge wurden nicht gezählt. Darum gehe ich davon

aus, dass es schon so einige sind.

Als mir im April 2017 die Eierstöcke entfernt wurden, stellte sich heraus,

dass diese auch schon metastisiert waren.

Es ging alles ganz schnell, als ich es erfuhr. Musste direkt in die Klinik. Konnte nicht essen, nicht schlafen, hatte Schmerzen und Atemnot. Die behandelnde Ärztin sagte mir, ich sollte mir eher kleine Ziele stecken. Dass ich in nem Monat den 15. Geburtstag meines Sohnes noch erlebe oder in nem halben Jahr, den 60. Geburtstag meiner Mutter.

Habe beides erlebt und bin mir sicher, dass ich mit dieser Krankheit noch wirklich lange leben könnte. Zumindest geb ich mein bestes!

Habe mich gut erholt. Mache derzeit eine Aromatasehemmer Therapie (Ibrance/Letrozol). Meine Tumormarker sinken. Bin mir nur nicht so ganz sicher, ob das die Therapie bewirkt, oder die komplementäre Behandlung, die ich derzeit mache. Vielleicht ist es auch einfach die Kombination aus allem.

Sobald sie nicht mehr anschlägt, starte ich mit Plan B.

Dazu später mehr..

 

 

 

 

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